| Das Gasthaus " Schwendenschanze" im Volksmund nur das Schänzle genannt wurde von Josef Burger erbaut. | |
| Wer aber war Josef Burger? Der "Rohrhardsberger Sepp" wie er hier in Elzach genannt wurde oder der "Schänzlewirt", als solcher er im Schwarzwald bekannt war, wurde am 28. Dezember 1902 in Elzach geboren. Seine Wiege stand in der Alfing. |
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Josef Burger
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Dorthin verirrten sich doch
allenthalben nur einige Beerensucherinnen. Doch Josef Burger ließ sich
nicht beirren und wagte am 28. Oktober 1932 den ersten Spatenstich. Die
Witterung war günstig und schon am 6. Dezember 1932 konnte das damals
noch bescheidene Rasthaus aufgerichtet werden. Es erhielt den
geschichtsträchtigen Namen "Zur Schwedenschanze" und erinnert an die
Schanzanlagen, die letztmals im spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714)
eine strategische Bedeutung hatte. Die ersten Gäste wurden am
Dreikönigstag des folgenden Jahres bewirtet. |
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Bald wurde das Haus erweitert und
Unterkünfte für die Skifahrer eingerichtet. Oft drohte der
Schwedenschanze während den 65 Jahren ihres Bestehens Gefahr und das
nicht nur durch die Naturgewalten. Auch politische Einflüsse haben ihren
Bestand mehrfach bedroht. Gaststätte Schwedenschanze
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In seinem Testament vom 24. Mai 1983
setzte Josef Burger die Stadtgemeinde Elzach zu seinem Alleinerbe ein.
Das Testament enthält Vermächtnisse und Untervermächtnisse, die die
Weiterführung der Gaststätte "Zur Schwedenschanze" sichern. Ein
wichtiges Anliegen schien Josef Burger die Förderung junger, begabter
Mitbürgerinnen und Mitbürger gewesen zu sein, denn wie sonst hätte er in
seinem Testament als Vermächtnis folgende Verfügung getroffen: "Zinsen
aus dem Bargeld und Sparguthaben sind zur Ausbildung und Förderung
begabter Söhne und Töchter von Bürgern..., die die dazu erforderlichen
Kosten nicht aufbringen können bis zur Vollendung des 27. Lebensjahre
der Geförderten zu verwenden." |
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| Mit dieser Bestimmung hat Josef Burger den Grundstein zu der heute nach
seinem Namen benannten Josef-Burger-Stiftung gelegt, aus der im Sinne
des Stiftungsgebers jedes Jahr junge begabte Einwohner unserer Stadt
gefördert werden. Josef Burger verstarb am 23. April 1987 in der "Schwedenschanze" auf dem Rohrhardsberg und fand auf dem Elzacher Friedhof seine letzte Ruhestätte. |
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| Quellenangaben: Pressebeiträge von Josef Weber zum 75. und 80. Geburtstag von Josef Burger, veröffentlich in der Badischen Zeitung vom 28. Dezember 1977 und 14. Dezember 1982. |
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